Freitag, 8. Juli 2011

Zusammenbau

Nun sieht der Hanomag schon fast wieder wie ein richtiger Traktor aus.

Sonntag, 3. Juli 2011

Lackieren

Heute habe ich alle Teile noch einmal angeschliffen und die letzten Unebenheiten beseitigt. Danach wurde die Farbe unter Zusatz von Verdünner und Härter angemischt.

Die Lackierung verlief ohne Probleme. In mehreren Durchgängen wurden zuerst die inneren, dann die äußeren Flächen lackiert. Zwischen den einzelnen Durchgängen gab ich dem Lack einige Minuten um etwas anziehen zu können. So gab es dann auch keine Lacknasen oder Läufer.
Durch die Zugabe von Verdünner und Härter erhält der Lack noch einen besseren Glanz und ganz nebenbei ist der Lack nach 4 Stunden schon grifffest.

Sonntag, 26. Juni 2011

Blecharbeiten, Grundieren

Der Motor hat nun die ersten Stunden gelaufen. Jetzt ist es an der Zeit sich der Kühlermaske und dem Armaturenträger ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Hier sind einige Löcher zu schließen und diverse Beulen und Dellen zu beseitigen.

An der Frontmaske im Bereich des Zugmaul waren einige Einschläge von einer Deichsel zu sehen, die ich mit dem Hammer richten musste. Hierzu diente mir mein 5kg Vorschlaghammer als Gegenstück. So konnte ich mit einem großen Schlosserhammer das Blech wieder in die ursprüngliche Form bringen.

Nachdem ich einige Löcher im Armaturenträger mit dem Schweißgerät zugeschweißt und mit dem Winckelschleifer geglättet habe, konnte nun grundiert werden. Hierzu verwende ich wie bei allen anderen Teilen zuvor auch den Roststop von Büchner.





 Im Anschluss an die Grundierung habe ich dann auf die sichtbaren Flächen ein Kunstharzfüller von Mipa aufgetragen, damit ich die letzten Unebenheiten beseitige. Hier wird sich dann zeigen, wie viele Durchgänge ich benötige, bis ich ein akzeptabeles Ergebnis erzielen kann.




Als nächste Schritte werden die Flächen geschliffen und ggf. wieder mit Füller besprüht. Im Laufe der nächsten Woche sollte dann auch die Endlackierung mit Wilckens Nopolux mit Härter erfolgen.

Samstag, 11. Juni 2011

Probelauf Motor

Da der Motor schon eine ganze weile auf den ersten Probelauf wartet, ist es nun an der Zeit, den Motor einmal laufen zu lassen. Der erste Probelauf steht an. Der Motor ist mit Kühlflüssigkeit, Motoröl gefüllt und sollte somit betriebsbereit sein. Die Anbauteile wie Starter, Lichtmaschine und Einspritzpumpe habe ich nur zum ersten Test eingebaut. Diese werden später noch optisch / technisch aufbereitet.
Da sich der Start eines Motors mit Fotos nur schwer darstellen läßt, habe ich ein kleines Video erstellt.

Sonntag, 5. Juni 2011

Krümmer, Auspuff usw. anbauen

Nachdem ich heute immer noch keine Undichtigkeiten feststellen konnte, kann es also mit dem Ansaug- und Abgaskrümmer sowie dem Auspuff und der Einstellung der Ventile weitergehen.
 

Da ich das Verbindungsrohr zwischen Krümmer und Auspufftopf neu angefertigt habe, wird sich jetzt zeigen, ob es auch richtig passt. Am Starter wurde es dann auch etwas knapp, da ich zum Anpassen der Rohrstücke den Starter nicht eingebaut hatte. Aber nachdem ich alles noch einmal ausgerichtet habe, war dann doch genug Platz zwischen Statergehäuse und Auspuffrohr.



 


Als nächstes wird die Einspritzpumpe montiert und der erste Probelauf sollte nicht mehr so lange auf sich warten lassen.

Samstag, 4. Juni 2011

Zylinderkopf montieren 2.Versuch

Es ist einige Zeit verstrichen, aber nun geht es mit hoffentlich großen Schritten voran. Den Grund für die Undichtigkeiten an der Zylinderkopfdichtung habe ich mir mit den Unterschieden zwischen der alten und der neuen Kopfdichtung erklärt. Hier einige Bilder kurz nach der Demontage des Zylinderkopfes.


Ebenso gut zu erkennen sind die unterschiede zwischen den beiden Dichtungen. Die obere Dichtung ist die alte, unten die neue Dichtung.
Hier beide Dichtungen übereinander gelegt.

Nachdem ich alles noch einmal überprüft, nachgemessen und mit dem Haarlineal die Planheit geprüft habe konnte ich also den zweiten Versuch mit neuer Dichtung (baugleich zur alten) starten.

  

 Hier jetzt mit montiertem Zylinderkopf. Nachdem ich ein wenig gewartet habe, konnte ich das Kühlwasser einfüllen und schauen, ob der Kopf diesmal dicht ist. Und siehe da, alles scheint OK zu sein.



Als nächstes geht es an die Montage der Ansaug- und Abgaskrümmer sowie des Auspuff. Ebenso müssen die Ventile mal wieder eingestellt werden.

Samstag, 20. November 2010

Kühlwasserleck lokalisieren

Heute geht es an die Suche nach dem Kühlwasserleck. Ich vermute, dass eine der unteren Abdichtungen einer Laufbuchse undicht ist, da diese nicht erneuert wurden und an einigen Stellen schon korrodiert waren.

Also habe ich die Ölwanne demontiert. Die erste Durchsicht im Kurbelgehäuse zeigte mir, dass an der Nockenwelle Wassertropfen hingen. Also ein erstes Anzeichen, dass es vermutlich nicht die Laufbuchenabdichtungen sind, die das Leck verursachen. Schließlich habe ich die Kühlflüssigkeit wieder aufgefüllt.
Voller Erwartung legte ich mich mit Taschenlampe unter den Trecker und wartete auf die ersten Wassertropfen. Es tat sich nichts. Kein Wasser zu sehen. Selbst nach einigen Minuten kein Wasser ???
Schließlich wackelte ich aus lauter Verzweifelung am Trecker und bekam eine kleine Dusche mit Kühlflüssigkeit auf den Oberkörper. Also war das Leck lokalisiert. Es ist definitiv der Zylinderkopf und nicht die O-Ringe der Laufbuchen.
Also habe ich beide Seitendeckel abgebaut und konnte dort die kleinen Pfützen mit Kühlflüssigkeit sehen, die sich dann irgendwann in die Ölwanne entleeren.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage, wie kommt das Kühlwasser dort hin? Da es scheinbar an allen vier Zylindern leckt, frage ich mich jetzt, was kann da verkehrt gelaufen sein? Ist evtl. der Laufbuchsenüberstand zu groß? Also Fragen über Fragen. Das wird die Demontage des Zylinderkopfes zeigen.

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